SAP SQL Anywhere Installation und Konfiguration auf Linux

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In diesem Dokument wird die Installation und Konfiguration von SQL Anywhere auf Linux behandelt. Den Pfad zur Installationsdatei finden Sie in der E-Mail der SAP oder eines anderen Anbieters, der Sie zu einer Internetseite führt, auf der die Installationsdateien liegen oder Sie erhalten von der Tobax Zugang zu einen FTP-.Server. Die Installationsdatei wird in dem Dateiformat “.tar.gz“ heruntergeladen. Um die Datei auf einen Linux-Server zu transferieren benötigen Sie die Anwendung FileZilla. Damit die Installation nicht zu unübersichtlich wird, erstellen Sie ein neues Verzeichnis in das Sie die “.tar.gz“-Datei verschieben. Dies sollte wie folgt aussehen:

Sie sollten die “tar.gz“-Datei entpacken. Um dies durchzuführen, geben Sie Folgendes ins Terminal ein: “tar -xvf sqla17developerlinux.tar.gz“. Danach sollte ein Verzeichnis mit dem Namen “sqlany17“ in dem aktuellen Verzeichnis liegen.

Nachdem Sie die “.tar.gz“-Datei entpackt haben, navigieren Sie in das neu erstellte Verzeichnis und führen die Installation durch. Führen Sie dazu das Setup im Ordner als Super User aus.

Anschließend befolgen Sie die Anweisungen des Installationsassistenten. Achten Sie darauf, dass das Programm in ihrer gewünschten Sprache installiert wird. Achten Sie darauf die Ja– und Nein-Fragen mit einen “y“ zu beantworten. Danach wählen Sie die Komponenten, die Sie brauchen und installieren möchten.

Nach der Installation navigieren Sie zum Installationsverzeichnis des SQL Anywhere. Sie finden die Datei im Verzeichnis “bin32“ oder “bin64“. In diesen Ordner sollten sich zwei Dateien mit dem Namen “sa_config.sh“ oder “sa_config.csh“ befinden. Sie testen, welche der beiden Dateien bei ihnen funktioniert. Sie brauchen, abhängig von ihrem Terminals, eine der vorher genannten Dateien um die Umgebungsvariablen zu erstellen. Sie können diese mit dem Befehl: “source sa_config.sh“ oder “source sa_config.csh“ setzen.

Kontrollieren Sie, ob die Ungebungsvariablen gesetzt worden sind. Geben Sie dafür “env“ in das Terminal ein. Dann sollte es wie folgt aussehen:

Nachdem Sie kontrolliert haben, ob die Variablen gesetzt worden sind, können Sie eine Datenbank erstellen. Diese erstellen Sie mit dem Befehl “dbinit“. Zum Testen, erstellen Sie eine Datenbank mit minimalen Angaben und geben dieser am Ende den Pfad mit dem Datanbanknamen.

Starten Sie darauffolgend die Datenbank mit dem Befehl; “dbspawn dbeng17 -c “UID=< User >;PWD=< Passwort >“ < Pfad zur Datenbank >/< Name der Datenbank >.db“. Es ist wichtig, dass Sie “dbspawn“ am Anfang des Befehls schreiben.

Anschließend verbinden Sie sich mit der Datenbank. Dazu verwenden Sie den Befehl “dbisql“. Damit können Sie sich mit dem “Interactive SQL“ auf der Datenbak verbinden und SQL Statements ausführen. Dafür geben Sie folgendes ein: “dbisql -c “UID=< User >;PWD=< Passwort >“ -nogui“

Kontrollieren Sie jetzt, ob die Datenbank die SQL Statements ausführen kann. Erstellen Sie dafür eine Tabelle in der Datenbank. Das SQL Statement, das Sie in “Interactive SQL“ eingeben wäre:

CREATE TABLE < Tabellennamen >(< Spalte1 >< Datentyp > , < Spalte2 >< Datentyp > , < Spalte3 >< Datentyp >);

Wenn kein Fehler erscheint, wurde das SQL Statement erfolgreich durchgeführt. Es befindet sich jetzt eine leere Tabelle in der Datenbank. Fügen Sie jetzt in diese Tabelle einige Datensätzen ein. Verwenden Sie dazu das SQL Statement:

INSERT INTO < Tabellennamen >(< Spale1 >, < Spalte2 >, < Spalte3 >) VALUES (< Wert1 >, < Wert2 >,< Wert3 >)“<;/pre>

Anschließend testen Sie, ob Sie die Daten aus der Tabellen abrufen können. Das SQL Statement dafür lautet:

SELECT * FROM < Tabellennamen >

Abschließend sollten Sie testen, ob das Stoppen des Servers funktionoert. Sie können mit “exit“ oder mit der Tastenkombination “strg+c“ die Anwendung “Interactive SQL“ verlassen.

Anschließend geben Sie Folgendes in den Terminal ein: “dbstop -y“.

Sie können jetzt kontrollieren, ob sich der Server geschlossen hat, indem Sie nochmal versuchen sich in die Datenbank einzuloggen. Erscheint ein Error, dass keine Datenbank gefunden werden konnten, wurde die Datenbank erfolgreich geschlossen.